Lions Club Kulmbach-Plassenburg spendet 1.500 Euro im Rahmen einer Betriebsbesichtigung an die Menüfaktur
Der Lions Club Kulmbach-Plassenburg hat der Menüfaktur, Teil des Diakonie Verbundes Kulmbach, eine Spende in Höhe von 1.500 Euro überreicht und damit ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion gesetzt.
Am Gründonnerstag besuchten die Mitglieder des Lions Club Kulmbach-Plassenburg die Produktion der Menüfaktur, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der sozialen Einrichtung zu machen. Im Mittelpunkt stand dabei das besondere Konzept: In der Menüfaktur arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung Hand in Hand zusammen. Die Einrichtung gilt als Paradebeispiel dafür, wie Inklusion auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Menüfaktur ist ein Inklusionsbetrieb, in dem täglich über 3.300 Essen im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung zubereitet werden. Deutschlandweit ist die Menüfaktur der einzige Anbieter, der alle Kundengruppen – von der Krippe bis zum Seniorenheim – beliefert. Darüber hinaus bietet sie professionelles Catering sowie „Essen auf Rädern“ an.
Nach einer ausführlichen Besichtigung der Produktionsstätte erwartete die Gäste eine besondere Überraschung: ein Fine-Dining-Erlebnis auf höchstem Niveau. Die Menüfaktur präsentierte ein exquisites Fünf-Gänge-Menü, das eindrucksvoll ihre Qualität und Professionalität unter Beweis stellte. Die Betriebsleiterin Marina Lofink nutzte die Gelegenheit, um vor allem ihr Team in den Mittelpunkt zu rücken und die tägliche Leistung aller Mitarbeitenden zu würdigen. Auch der Bezirkstagspräsident Henry Schramm betonte die große Bedeutung solcher Einrichtungen für Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nur geringe Chancen haben. Projekte wie die Menüfaktur seien unverzichtbar, um Teilhabe und Perspektiven zu schaffen.
Den Abschluss des Besuchs bildete die offizielle Spendenübergabe. Mit der Unterstützung des Lions Hilfswerks soll die wertvolle Arbeit der Menüfaktur weiter gestärkt werden. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und die Wertschätzung unserer Arbeit. Sie bestärkt uns darin, unseren Weg der gelebten Inklusion konsequent weiterzugehen“, so Lofink.

